SuedLink in Bad Friedrichshall: Baustopp am Schacht Kochendorf und Umplanung
Warum wird SuedLink in Bad Friedrichshall umgeplant, was bedeutet die neue Strecke durch Kocheraue und Kochendorf für den Ort, und welche Rolle spielt die mit Abfällen verfüllte Grube Kochendorf?
Beiträge
Belegte Aussagen
- Die Bergwerksvariante für SuedLink brachte die Landesregierung 2017 bei der Bundesnetzagentur ein (Beschluss 27.06.2017). Vorteil laut TransnetBW/Umweltministerium: nur zwei Schachtgrundstücke von je rund 0,5 ha, keine Querung von Neckar, Neckarkanal, Lein, A 6, B 27, B 39, Bahn und Audi-Werkbahn; die höheren Kosten seien nach Auffassung des Umweltministeriums gerechtfertigt. Originalquelle · Kochendorf, Großgartach
- 2020 gab es neben dem Bergwerkskorridor (TKS 335) eine Korridoralternative „durch Bad Friedrichshall zur Kochermündung“ (TKS 167). Eine großräumige Umgehung (TKS 144a/b/c, 333) wurde aus wasser- und umweltrechtlichen Gründen nicht empfohlen; TKS 168b wurde wegen Vorranggebieten (Gewerbegebiet Obere Fundel) verworfen. Originalquelle · Bad FriedrichshallBeleg: Landtag BW Drs. 16/7710: Kleine Anfrage (SPD) vom 07.02.2020, Antwort Umweltministerium 04.03.2020 – Stollenführung SuedLink Schacht Kochendorf–Großgartach, Landtag von Baden-Württemberg, , S. 2, 4:
durch Bad Friedrichshall zur Kochermündung
- SuedLink ist ein 525-kV-Gleichstrom-Erdkabel; im Abschnitt E werden 2 GW mit zwei Kabeln übertragen. Originalquelle
- Das Landesbergamt ordnete im November 1992 den Versatz der Grube Kochendorf an, um die Tagesoberfläche dauerhaft zu sichern. Grundlage waren Gutachten des Geologischen Landesamts (Juni 1991/Februar 1992) und eines Gebirgsmechanik-Gutachters (September 1992). Die Versatzstoffe wurden am 10.11.1994 zugelassen. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)Beleg: Landtag BW Drs. 11/4874: Antrag (GRÜNE) vom 02.11.1994, Stellungnahme Wirtschaftsministerium 22.02.1995 – Verfüllung des Salzbergwerks Kochendorf mit Abfällen bzw. Reststoffen als Versatz, Landtag von Baden-Württemberg, , S. 2–3:
um auf Dauer die Sicherheit der Tagesoberfläche zu gewährleisten
- Das Geologische Landesamt unterschied zwei Wasserszenarien: Ein schnelles Absaufen durch Hochbrüche (Szenario 2) wird durch den Versatz verhindert; ein langsames Durchfeuchten (Szenario 1) ist nach dem Versatz zu erwarten. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)
- Das Land hielt 1995 weitere hydrogeologische Untersuchungen für nicht erforderlich: Damit verbundene Bohrungen hätten Wasserwegsamkeiten geschaffen. Klüfte „verheilen“ bei ausreichendem Versatz; direkte hydraulische Verbindungen zwischen Grube und Hauptgrundwasserleiter seien ausgeschlossen. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)Beleg: Landtag BW Drs. 11/4874: Antrag (GRÜNE) vom 02.11.1994, Stellungnahme Wirtschaftsministerium 22.02.1995 – Verfüllung des Salzbergwerks Kochendorf mit Abfällen bzw. Reststoffen als Versatz, Landtag von Baden-Württemberg, , S. 4–5:
Wasserwegsamkeiten und damit vermeidbare Gefährdungen geschaffen
- Ein Gutachten („Gruppe Ökologie“) für die Stadt Neckarsulm kritisierte 1995 u. a., dass Verbindungsstrecke zur Grube Heilbronn, Wetterstrecken und Schacht als Schadstoffpfade unberücksichtigt seien. Das Land antwortete, ein Verschluss sei technisch realisierbar, die Entscheidung falle frühestens in 50 Jahren. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung), Neckarsulm
- Zugelassene Versatzstoffe in Kochendorf (Stand 1995): Rauchgasreinigungsrückstände, Schlacken und NaCl aus der Hausmüllverbrennung, Elektrolyserückstände der Chlor-Alkali-Elektrolyse, Tennenbeläge auf Kieselrot-Basis, Calciumchlorid-Lösung, REA-Gips. 1994 wurden rund 36.000 t überwachungsbedürftige Reststoffe eingebracht; Resthohlraum ca. 12 Mio. m³, Versatzanordnung für 12 Mio. m³. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)
- Genehmigung: Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000 bis 17+609), Vorhabenträger TransnetBW; Planfeststellungsbeschluss der Bundesnetzagentur vom 25.05.2023 (Gz. 804-6.07.01.02/3-2-15/25.0 #8); Plangenehmigung (Änderung Großgartach) vom 17.01.2025. Originalquelle · Kochendorf, GroßgartachBeleg: Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), , PDF S. 2, 8 (abgerufen )Beleg: 1. Planänderung Abschnitt E3: Plangenehmigung (Änderung der Streckenführung Großgartach), Bundesnetzagentur (BNetzA), , S. 1 (abgerufen )
- Der Schacht Kochendorf liegt 685 m nach Abschnittsbeginn, „südlich des Ostendes des Sondergebietes mit Gartenhäusern östlich der Siedlung Kochendorf“. Das Kabel sollte durch den Schacht auf das Niveau der Bergwerksstrecken rund 200 m unter Gelände geführt werden und rund 16,2 km unter Tage verlaufen. Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg: Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), , PDF S. 46:
auf das Niveau der Bergwerksstrecken etwa 200 m unter der Geländeoberkante
(abgerufen ) - Die Anschlussstrecke von der Grube zum Schacht Kochendorf war mit rund 1.700 m ab Richtstrecke I gegenüber Kammer 28 geplant. Die letzten 200 m vor dem Schacht sollten erst nach gutachterlicher „trocken“-Abnahme des Schachts aufgefahren werden (Sicherheitsabschnitt für das Bergwerk). Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung), SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg: Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), , PDF S. 231–232 (abgerufen )
- Die Störungszone war bekannt: Das Geologische Landesamt nannte 1992 die „Kochendorfer Störungszone“. Laut Planunterlage 2022 ist das Grubenfeld von einer NW-SE-Störungszone überlagert und das Steinsalz am Schachtstandort „vollständig subrodiert“ (ca. 8 m Rückstand). Eine weitere Planunterlage beschreibt ein „Störungspaar zwischen dem Grubengebäude und dem geplanten Schacht Kochendorf“ bei intakten Barriereschichten; beim Vortrieb seien Restlaugen und „mürbe“ Gesteine zu erwarten. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung), SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg: Bundesfachplanung Abschnitt E, § 8-Unterlage II, Anhang 5.2.1: Erkundung geeigneter Flächen für Schachtstandorte (Gutachten vom 20.12.2017, Ausgabe 25.03.2019), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), , PDF S. 5:
Kochendorfer Störungszone
(abgerufen )Beleg: Planunterlage E3 Teil C.III-03: Technisches Dokument Auffahrung Kochendorf (31.03.2022, planfestgestellt), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), , PDF S. 9:vollständig subrodiert
(abgerufen )Beleg: Planunterlage E3 Teil C.III-07 Anhang 01: Langzeitsicherheit Versatzbereich Kochendorf (27.04.2022, planfestgestellt), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), , PDF S. 10:Störungspaar zwischen dem Grubengebäude und dem geplanten Schacht Kochendorf
(abgerufen ) - Ein Gutachten zur Bundesfachplanung warnte 2017 vor einer Kabelstrecke ins salzfreie Gebirge, weil der Bereich des Salzhangs „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durchfeuchtet“ sei; für eine trockene Auffahrung müsse der Schacht im Steinsalz enden. Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg: Bundesfachplanung Abschnitt E, § 8-Unterlage II, Anhang 5.2.1: Erkundung geeigneter Flächen für Schachtstandorte (Gutachten vom 20.12.2017, Ausgabe 25.03.2019), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), , PDF S. 8:
Von der Auffahrung einer Kabelstrecke bis ins salzfreie Gebirge wird abgeraten
(abgerufen ) - Der Planfeststellungsbeschluss enthält Sicherungen: Wasserzuflüsse wurden als Worst Case der Langzeitsicherheit bewertet, der Einschluss der Abfälle „vollumfänglich bestätigt“; die Ausführungsplanung muss „Handlungsoptionen bei unerwartetem Wasserzutritt“ enthalten; dazu ein Havariekonzept. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)Beleg: Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), , S. 225, 27, 229 (abgerufen )
- Erkundung: 2019 Erkundungsbohrung Kochendorf (Endteufe 210,44 m), Georadar 2019/2020. Seismik ist in den Planunterlagen nur für Großgartach 2025/26 belegt. TransnetBW laut taz: horizontale Bohrungen 2019/2020 ohne Hinweis auf kritische Wasserzuflüsse; jetzt „Hinweise auf eine mögliche wasserführende Störungszone“. Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg: Planunterlage E3 Teil C.III-07 Anhang 01: Langzeitsicherheit Versatzbereich Kochendorf (27.04.2022, planfestgestellt), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), , S. 7, Anl. 1 (abgerufen )Beleg: taz: Verzögerung von Strom-Autobahn (SuedLink-Baustopp Kochendorf), taz (die tageszeitung), Absatz 4–5:
Hinweise auf eine mögliche wasserführende Störungszone
(abgerufen ) - Abwägung 2020: Die Bergwerksroute war rund 51 % teurer als die oberirdische Route über TKS 167/164/149. Die Gemeinden, u. a. Bad Friedrichshall, bevorzugten das Bergwerk; die oberirdische Route hatte Konflikte „hohen Realisierungshemmnisses“ (Neckar-Unterquerung, Gewässer- und Straßenquerungen, Wasserschutzgebiete). Originalquelle · Bad FriedrichshallBeleg: Bundesfachplanungsentscheidung Vorhaben 3, Abschnitt E (§ 12 NABEG), Bundesnetzagentur (BNetzA), , PDF S. 321, 347, 348, 356:
hohen Realisierungshemmnisses
(abgerufen ) - Das Landschaftsschutzgebiet „Kocheraue-Salinekanal bei Bad Friedrichshall und Oedheim“ (Verordnung 11.05.1990) war von der genehmigten Trasse nicht berührt. Originalquelle · Kocheraue (mit „Untere Au“ und LSG Kocheraue-Salinekanal)Beleg: Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), , PDF S. 167 (abgerufen )
- TransnetBW erklärte am 29.09.2026: Die Umplanung betreffe „lediglich“ einen Bauabschnitt auf drei Kilometer Länge im Bergwerksabschnitt bei Bad Friedrichshall-Kochendorf; die Inbetriebnahme Ende 2028 bleibe, die Mehrkosten seien „begrenzt“; es handle sich um Risikovorsorge. Originalquelle · KochendorfBeleg: TransnetBW: „Bundesweit laufen auf allen SuedLink-Baustellen die Arbeiten weiterhin mit Hochdruck“ (Statement 29.09.2026), TransnetBW GmbH, , Volltext:
lediglich in einem Bauabschnitt auf drei Kilometer Länge im Bergwerksabschnitt bei Bad Friedrichshall-Kochendorf
(abgerufen ) - Verfahren: Eine Planänderung vor Fertigstellung läuft nach § 76 VwVfG, sonst ist eine neue Planfeststellung nötig (BNetzA 2025). Ob ein neues Verfahren nötig ist, sei laut TransnetBW (taz) „Gegenstand bereits laufender Abstimmungen“. OriginalquelleBeleg: 1. Planänderung Abschnitt E3: Plangenehmigung (Änderung der Streckenführung Großgartach), Bundesnetzagentur (BNetzA), , S. 11 (abgerufen )Beleg: taz: Verzögerung von Strom-Autobahn (SuedLink-Baustopp Kochendorf), taz (die tageszeitung), Absatz 4–5:
Gegenstand bereits laufender Abstimmungen
(abgerufen ) - Laut TransnetBW-Text auf der Stadt-Website (29.09.2026) ersetzen Vertikalbohrungen auf dem SWS-Gelände den Schacht Kochendorf. Nötig sei eine „längere übertägige Trassenführung als Erdkabel“, die „kleinräumigste Anbindung“ habe „ca. 3 Kilometer Länge im Kocherumfeld“; rund 700 m seien untertägig aufzufahren. Grund: das „theoretische Restrisiko einer untertägigen wasserführenden Störungszone im Bereich der Streckenauffahrung zum Schacht (nicht am Schacht selbst)“, entdeckt bei „baubegleitenden seismischen Erkundungen“; 2019/2020 war der Störungsbereich mit horizontalen Erkundungsbohrungen als trocken/unkritisch eingestuft worden. Man habe entschieden, sich der Störungszone „nicht anzunähern“. Nächste Schritte: Kontakt zu Eigentümern, Kartierungen, Baugrunduntersuchungen voraussichtlich im Spätherbst, Infoveranstaltung Anfang November; Genehmigungsbehörde ist die BNetzA „inklusive formeller Öffentlichkeitsbeteiligung“. Leingarten ist nicht betroffen. Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle), SWS-Gelände Kochendorf mit Schacht König Wilhelm II., Kocheraue (mit „Untere Au“ und LSG Kocheraue-Salinekanal)Beleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten: „Anpassung der SuedLink-Planung – TransnetBW informiert“, Stadt Bad Friedrichshall, , Haupttext:
theoretische Restrisiko einer untertägigen wasserführenden Störungszone im Bereich der Streckenauffahrung zum Schacht (nicht am Schacht selbst)
- Im Ratsinformationssystem 2016/2017: drei Korridore (nördlich Duttenberg, durch die Kocheraue, südlich Kochendorf). Die Stadt nannte den Nordkorridor „Wunschkorridor der Stadt“, die Verwaltung betonte, „dass die Kocherau zu schonen ist“. Der Korridor-Steckbrief Kochendorf-Nord (durch die Kocheraue) hält zum LSG „Kocheraue-Salinekanal“ fest: „Lage im TKS lässt eine Umgehung nicht zu“. 2018 im Gemeinderat: Das Bergwerk sei „klar die bessere Variante“. Originalquelle · Kocheraue (mit „Untere Au“ und LSG Kocheraue-Salinekanal), Duttenberg, KochendorfBeleg: Vorlage 2016/113: Höchstspannungsleitung Südlink – Festlegung von Trassenkorridoren (GR 25.10.2016), Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )Beleg: Niederschrift Bau- und Umweltausschuss 14.03.2017, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 20:
Wunschkorridor der Stadt
(abgerufen )Beleg: Niederschrift Bau- und Umweltausschuss 16.05.2017, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 16:dass die Kocherau zu schonen ist
(abgerufen )Beleg: Anlage 10 zu Vorlage 2016/113: Korridor-Steckbrief Kochendorf-Nord (durch die Kocheraue), Stadt Bad Friedrichshall, , S. 4:Lage im TKS lässt eine Umgehung nicht zu
(abgerufen )Beleg: Niederschrift Gemeinderat 05.06.2018, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 17:klar die bessere Variante
(abgerufen ) - Im Gemeinderat 2019: Eine Probebohrung stieß auf eine „nicht durchgängige Salzschicht“, bergbautechnisch sei das aber zu bewerkstelligen. Die Bergwerksvariante sei „technisch und geologisch zu bewerkstelligen“, der Aufwand „nicht zu unterschätzen“; sie sei die „teurere Variante“. Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg: Niederschrift Gemeinderat 19.11.2019 (Bürgerfragestunde), Stadt Bad Friedrichshall, , S. 3:
nicht durchgängige Salzschicht … Bergbautechnisch sei dies jedoch zu bewerkstelligen
(abgerufen )Beleg: Niederschrift Gemeinderat 03.12.2019, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 5:technisch und geologisch zu bewerkstelligen
(abgerufen ) - Die Schachtfläche ist im Flächennutzungsplan als Sonderbaufläche „Schachtanlage SuedLink“ östlich von Kochendorf ausgewiesen (0,53 ha). Die Stadt verkaufte das Grundstück: Der Jahresabschluss 2023 weist 213.139,74 € Veräußerungserträge aus, „überwiegend aus dem Verkauf Grundstück zur Schachtabteufe Südlinkerdkabel“. Die Stadt hält aus historischem Besitz 280 SWS-Stückaktien (ca. 0,003 % des Grundkapitals) – kein relevanter Einfluss. Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle), Bachstraße (Kochendorf), MerzenbachBeleg: Anlage 1a zu Vorlage 2024/128: Begründung 4. Fortschreibung Flächennutzungsplan vVG Bad Friedrichshall/Oedheim/Offenau, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 19, 23, 30 (abgerufen )Beleg: Anlage zu Vorlage 2026/019: Jahresabschluss 2023 der Stadt Bad Friedrichshall, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 10:
überwiegend aus dem Verkauf Grundstück zur Schachtabteufe Südlinkerdkabel
(abgerufen )Beleg: Anlage zu Vorlage 2026/077: Beteiligungsbericht 2025 der Stadt Bad Friedrichshall, Stadt Bad Friedrichshall, , S. 16 (abgerufen ) - Beim Hochwasser 2016 am Merzenbach gab es Überflutungsschäden in der Bachstraße. Die Auswirkung von SuedLink auf die Überflutung am Merzenbachstollen wurde „geprüft und als vernachlässigbar eingestuft“. Originalquelle · Merzenbach, Bachstraße (Kochendorf)Beleg: Vorlage 2025/025: Einlaufoptimierung Merzenbachstollen (BUA 18.03.2025), Stadt Bad Friedrichshall, , S. 2–3:
geprüft und als vernachlässigbar eingestuft
(abgerufen ) - Erste Umplanung schon 2021/22: Horizontale Erkundungsbohrungen zeigten eine „fehlende Salzlagererstreckung in Richtung Nordosten“; der Schacht Kochendorf musste deshalb von Norden an die Grube angebunden werden. Richtstrecke 1 war zu eng, die Trasse lief über Richtstrecke 3; der Korridor wurde um bis zu 172 m verschoben. Die BNetzA entschied am 31.03.2022 nach § 11 NABEG (vereinfachtes Verfahren, ohne SUP). Originalquelle · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle), Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)Beleg: Antrag auf Änderung der Bundesfachplanung (§ 11 NABEG) Bad Friedrichshall/Kochendorf/Untereisesheim, TransnetBW GmbH, , S. 6–8:
fehlende Salzlagererstreckung in Richtung Nordosten
(abgerufen )Beleg: 1. Änderung der Bundesfachplanung Abschnitt E (§ 11 NABEG), Bad Friedrichshall/Kochendorf/Untereisesheim, Bundesnetzagentur (BNetzA), , S. 1, 4–5 (abgerufen ) - Präzedenzfall am anderen Ende (Großgartach/Leingarten): Beim Vortrieb der Verbindungsstrecke zum Schacht Großgartach traf man nach rund 580 m „unerwartet eine Störungszone“, der Vortrieb wurde bei 615 m eingestellt; eine Erkundungsbohrung traf nach rund 90 m eine „wasserführende geologische Störungszone“. Es folgten Baustillstand, seismische Erkundung von der Oberfläche (Kampagnen 2025 und 2026) und eine „Westumfahrung“. Antrag 12.06.2026 (eingegangen 02.07.), BNetzA-Entscheidung 28.08.2026 (Gz. 6.07.00.02/3-2-5-ÄBFP III#1): Korridor auf rund 2.400 m um bis zu 1.200 m nach Westen verschoben; östlich lägen „mehrere geologische Störungen“ und ein unzureichend kartiertes Solegewinnungsgebiet. Originalquelle · Großgartach, LeingartenBeleg: Antrag auf Änderung der Bundesfachplanung (§ 11 NABEG) Leingarten/Großgartach („Westumfahrung“), TransnetBW GmbH, , S. 6–8:
wasserführende geologische Störungszone
(abgerufen )Beleg: 2. Änderung der Bundesfachplanung Abschnitt E (§ 11 NABEG), Leingarten, Bundesnetzagentur (BNetzA), , S. 1, 3, Begründung (pdftotext Z. 435–446, 738–750):mehrere geologische Störungen
(abgerufen ) - Der Abschnitt E3 beginnt am Übergabepunkt E2/E3 in der Gemarkung „Seehäusle“ nördlich des Riedwegs und südlich des Merzenbachs; der Schacht Kochendorf liegt 685 m westlich davon, östlich der Siedlung Kochendorf. Alle Trassenalternativen im Planfeststellungsbeschluss lagen zwischen E2/E3-Übergang und Schacht (Vorvergleiche 1–3); eine Kocheraue-Variante gab es dort nicht. Originalquelle · Seehäusle (Gemarkung/Gewann), SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle), MerzenbachBeleg: Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), , PDF S. 46 (pfb.txt Z. 2265–2280), S. 261–263 (abgerufen )
- Laut SWS-Mitteilung vom 12.05.2026 erstreckt sich das Bergwerk Kochendorf unter Bad Friedrichshall und Neckarsulm; die Tagesoberfläche wird von Juni bis Dezember 2026 u. a. in Kochendorf höhenvermessen. Die SWS-Seismik vom 13.06. bis 01.07.2026 betraf Bonfeld–Kirchhausen, nicht Kochendorf und nicht SuedLink. Originalquelle · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung), Kochendorf
- In der Bürgerfragestunde des Gemeinderats am 29.09.2026 wurde das SuedLink-Projekt angesprochen; Frage und Antwort stehen nicht im Homepagebericht (Niederschrift abwarten). Originalquelle · Bad FriedrichshallBeleg: RIS Bad Friedrichshall: Homepagebericht Gemeinderat 29.09.2026 (ni_2026-GR-275), Stadt Bad Friedrichshall, :
Angesprochen wurde: SuedLink-Projekt
- TransnetBW kündigt auf der Stadt-Website Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weitere bauvorbereitende Maßnahmen in Bad Friedrichshall an, für die geänderte Anbindung: Statt des Schachts sollen Vertikalbohrungen auf dem SWS-Gelände in Kochendorf die Verbindung zum Bergwerk herstellen, dazu kommt eine angepasste oberirdische Erdkabeltrasse; die untertägige Querung des Raums Heilbronn bleibt. Den Schachtstandort Kochendorf verfolge man nicht weiter. Die Vorarbeiten finden von November 2026 bis Ende April 2027 statt (Ablauf abhängig von Gegebenheiten und Wetter); Rechtsgrundlage § 44 Abs. 1 EnWG i. V. m. § 18 Abs. 5 NABEG. Originalquelle · Bad Friedrichshall, SWS-Gelände Kochendorf mit Schacht König Wilhelm II., KochendorfBeleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall, Einleitung, „Bekanntmachung und Termine“:
den ursprünglich geplanten Schachtstandort Kochendorf nicht weiterzuverfolgen
(abgerufen )Beleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall, Bekanntmachung und Termine:Sie finden von November 2026 bis Ende April 2027 statt.
(abgerufen ) - Methoden laut Ankündigung: Kernbohrungen bis 320 mm Durchmesser mit Bodenproben (ca. 1 m lang) aus 2 bis 70 m Tiefe, Bohrlöcher werden verfüllt; Drucksondierungen bis 20 m; Schürfgruben bis 2 m Tiefe auf einzelnen Flurstücken; Kleinrammbohrungen (< 10 cm, 2–3 m) für die Bodenkunde. Kampfmittel: geophysikalische Messung von der Oberfläche ohne Bodeneingriff, fahrzeuggestützt per Quad; Verdachtspunkte prüft bei Bedarf ein Fachunternehmen, in der Regel mit Bagger; in Einzelfällen Tiefensondierungen. Für die Bohrarbeiten sind pro Untersuchungsstelle ein bis zwei Tage zu erwarten. Originalquelle · Bad FriedrichshallBeleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall, Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen, Bodenkunde:
Für die Ausführung der Bohrungen sind pro Untersuchungsstelle ein bis zwei Tage Dauer zu erwarten.
(abgerufen ) - Archäologie und Wasser laut Ankündigung: Eine Drohne misst geomagnetisch in höchstens 0,8 m Höhe, nur über Feldern oder Wiesen, nicht über Straßen, Wegen, Privatgrundstücken oder Gärten; keine Bodeneingriffe, keine Film- oder Fotoaufnahmen. Wasserproben dienen der wasserwirtschaftlichen Beweissicherung des Grundwassers (nichtinvasiv). Ökologische, bodenkundliche und archäologische Baubegleitungen überwachen die Arbeiten. Originalquelle · Bad FriedrichshallBeleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall, Drohnengestützte geomagnetische Prospektion; Wasserwirtschaftliche Beweissicherung:
Die Drohne fliegt dabei in einer Höhe von 0,8 m oder weniger in systematischen Bahnen.
(abgerufen )Beleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall, Drohnengestützte geomagnetische Prospektion:Es werden keine Film- oder Fotoaufnahmen gemacht.
(abgerufen ) - Betroffene Grundstücke stehen in einer Flurstückliste beim Stadtbauamt (Rathausplatz 1, Bad Friedrichshall); Einsicht nur nach telefonischer Anmeldung. TransnetBW oder beauftragte Firmen melden sich bei betroffenen Eigentümern und Nutzungsberechtigten. Schäden oder unmittelbare Vermögensnachteile werden nach § 44 Abs. 3 EnWG angemessen entschädigt. Originalquelle · Bad FriedrichshallBeleg: Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall, Bekanntmachung und Termine; Eventuelle Schäden:
Bitte beachten Sie, dass eine Einsicht der ausgelegten Unterlagen nur nach telefonischer Anmeldung … möglich ist.
(abgerufen ) - § 44 EnWG: Eigentümer und Nutzungsberechtigte müssen notwendige Vorarbeiten (u. a. Boden- und Grundwasseruntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen, archäologische Voruntersuchungen) dulden (Abs. 1); die Absicht ist mindestens zwei Wochen vorher unmittelbar oder ortsüblich bekanntzugeben (Abs. 2); für unmittelbare Vermögensnachteile ist eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten (Abs. 3). OriginalquelleBeleg: Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) § 44 Vorarbeiten, gesetze-im-internet.de (Bundesamt für Justiz), Abs. 1–3:
eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten
Beleg: Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG) § 18, gesetze-im-internet.de (Bundesamt für Justiz), Abs. 5 - Die Bundesnetzagentur (Pressestelle) teilte am 02.10.2026 mit, ihr liege noch kein Änderungsantrag des Vorhabenträgers vor; zum aktuellen Stand und zu möglichen Folgen äußere sie sich deshalb nicht. Verfahrensart damit offen. Auskunft an die RedaktionBeleg liegt der Redaktion vor, ist aber nicht öffentlich.
- Das RP Freiburg (Pressestelle für LGRB/Landesbergdirektion) antwortete am 05.10.2026: (a) Änderungen am Vorhaben fallen in die Zuständigkeit von BNetzA und TransnetBW; die Landesbergdirektion werde im anstehenden Planänderungsverfahren wieder als Trägerin öffentlicher Belange beteiligt, Unterlagen lägen noch nicht vor. (b) SuedLink sei kein bergrechtliches Vorhaben, sondern eines nach NABEG; zuständig sei die BNetzA. (c) Vorhabenträger und SWS hätten die planfestgestellte untertägige Verbindung aus dem Salzgebirge zum Schacht nicht hergestellt; damit bestehe keine Verbindung zwischen Grubengebäude und Schacht, und der Baustopp könne keinerlei Auswirkungen auf Bergwerk oder Deponie haben. Auskunft an die Redaktion · Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung), SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg liegt der Redaktion vor, ist aber nicht öffentlich.
- TransnetBW (Pressesprecherin) antwortete am 07.10.2026: Bei den untertägigen Arbeiten zur Anbindung des Schachtstandorts hätten neue geologische Erkenntnisse eine Anpassung der Planung erforderlich gemacht; die Arbeiten am Schacht Kochendorf seien eingestellt. Gemeinsam mit der SWS AG werde eine Alternative ausgearbeitet: Vertikalbohrungen auf dem SWS-Gelände, eine übertägige Erdkabelanbindung im Kocherumfeld und eine untertägige Verbindungsstrecke zum Bergwerksystem. Genehmigungsbehörde sei die BNetzA „einschließlich der gesetzlich vorgesehenen Öffentlichkeitsbeteiligung“; TransnetBW erarbeite die Unterlagen und sei mit potenziell betroffenen Eigentümern und Nutzungsberechtigten im Austausch. Eine öffentliche Informationsveranstaltung sei „für Anfang November“ vorgesehen. Den laufenden Prüfungen könne man nicht vorgreifen. Auskunft an die Redaktion · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle), SWS-Gelände Kochendorf mit Schacht König Wilhelm II., Kocheraue (mit „Untere Au“ und LSG Kocheraue-Salinekanal)Beleg liegt der Redaktion vor, ist aber nicht öffentlich.
- Der LUBW-Dienst „Überschwemmungsgebiet“ (Ebene HQ100-Gebiet, Abruf 01.10.2026) zeigt ein breites HQ100-Band in der Kocheraue nördlich von Kochendorf bis zur Kochermündung („Untere Au“) und am Neckar; das SWS-Gelände mit Schacht König Wilhelm II. (OSM 49,2195/9,2096) liegt weitgehend außerhalb. eigene Beobachtung · Kocheraue (mit „Untere Au“ und LSG Kocheraue-Salinekanal), SWS-Gelände Kochendorf mit Schacht König Wilhelm II., NeckarBeleg: OpenStreetMap-Objekte Kochendorf (Overpass-Abfrage 01.10.2026), OpenStreetMap-Mitwirkende (abgerufen )
- Im öffentlichen Ratsinformationssystem gibt es keinen ortsbezogenen Hinweis auf die Störungszone. Das LGRB gab zum Flächennutzungsplan nur Standardhinweise; Ingenieurgeologie solle „im Rahmen der Anhörung zu konkreten Planungen“ behandelt werden. eigene BeobachtungBeleg: Anlage 1a zu Vorlage 2024/128: Begründung 4. Fortschreibung Flächennutzungsplan vVG Bad Friedrichshall/Oedheim/Offenau, Stadt Bad Friedrichshall, :
im Rahmen der Anhörung zu konkreten Planungen
(abgerufen ) - Die Bautafel am Schacht (05.10.2026) nennt: „Errichtung der Schachtbauwerke in Bad Friedrichshall und Leingarten“, Bauzeit 2024–2028, Bauherr TransnetBW, Eigentümer SWS AG, ARGE Schächte (Redpath Deilmann/Thyssen Schachtbau), „Rund 220 Meter Tiefe“, „Fünf Meter lichter Innendurchmesser“. Damit ist der Ort der Aufnahmen 8043/8048/8057 als SuedLink-Schacht bestätigt. eigene Beobachtung · SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)Beleg liegt der Redaktion vor, ist aber nicht öffentlich.
- Stand 25.10.2026 ist kein Termin für die angekündigte Infoveranstaltung veröffentlicht (Stadt-Nachrichten und -Termine, TransnetBW-SuedLink-Seite und Presse, Websuche ohne Datum). Frühere Kontrollen am 09.10. und 22.10. ebenfalls ohne Termin. eigene BeobachtungBeleg liegt der Redaktion vor, ist aber nicht öffentlich.
- Stand 25.10.2026 enthält der netzausbau.de-RSS-Feed keinen Eintrag zu einer Planänderung in Abschnitt E3; die Abschnittsseiten E3/BFP-E zeigten am 09.10. unverändert den Stand 28.09.2026 ohne neuen Kochendorf-Antrag. eigene BeobachtungBeleg: netzausbau.de: Vorhaben 3, Abschnitt E3 (Planfeststellung), Verfahrensschritte und Dokumente, Bundesnetzagentur (BNetzA), Stand 28.09.2026 (abgerufen )Beleg: netzausbau.de: Vorhaben 3, Bundesfachplanung Abschnitt E, Bundesnetzagentur (BNetzA) (abgerufen )
- Die Südwestdeutschen Salzwerke haben die Anfrage vom 01.10.2026 nicht beantwortet (Stand der Fallakte 09.10.2026; tägliche Postfach-Checks bis 25.10. ohne SWS-Eingang vermerkt). eigene Beobachtung · SWS-Gelände Kochendorf mit Schacht König Wilhelm II.Beleg liegt der Redaktion vor, ist aber nicht öffentlich.
Quellen
- Landtag BW Drs. 16/7710: Kleine Anfrage (SPD) vom 07.02.2020, Antwort Umweltministerium 04.03.2020 – Stollenführung SuedLink Schacht Kochendorf–Großgartach, Landtag von Baden-Württemberg,
- Landtag BW Drs. 11/4874: Antrag (GRÜNE) vom 02.11.1994, Stellungnahme Wirtschaftsministerium 22.02.1995 – Verfüllung des Salzbergwerks Kochendorf mit Abfällen bzw. Reststoffen als Versatz, Landtag von Baden-Württemberg,
- Landtag BW Drs. 11/5538: Antrag (Republikaner) vom 02.03.1995, Stellungnahme Wirtschaftsministerium 09.05.1995 – Sondermüll in Bergwerken, Landtag von Baden-Württemberg,
- Planfeststellungsbeschluss Vorhaben 3 BBPlG, Abschnitt E3 „Bad Friedrichshall – NVP Großgartach“ (km 0+000–17+609), Bundesnetzagentur (BNetzA), (abgerufen )
- 1. Planänderung Abschnitt E3: Plangenehmigung (Änderung der Streckenführung Großgartach), Bundesnetzagentur (BNetzA), (abgerufen )
- Bundesfachplanung Abschnitt E, § 8-Unterlage II, Anhang 5.2.1: Erkundung geeigneter Flächen für Schachtstandorte (Gutachten vom 20.12.2017, Ausgabe 25.03.2019), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), (abgerufen )
- Planunterlage E3 Teil C.III-03: Technisches Dokument Auffahrung Kochendorf (31.03.2022, planfestgestellt), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), (abgerufen )
- Planunterlage E3 Teil C.III-07 Anhang 01: Langzeitsicherheit Versatzbereich Kochendorf (27.04.2022, planfestgestellt), TransnetBW (Antragsunterlage, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf netzausbau.de), (abgerufen )
- taz: Verzögerung von Strom-Autobahn (SuedLink-Baustopp Kochendorf), taz (die tageszeitung) (abgerufen )
- Bundesfachplanungsentscheidung Vorhaben 3, Abschnitt E (§ 12 NABEG), Bundesnetzagentur (BNetzA), (abgerufen )
- TransnetBW: „Bundesweit laufen auf allen SuedLink-Baustellen die Arbeiten weiterhin mit Hochdruck“ (Statement 29.09.2026), TransnetBW GmbH, (abgerufen )
- Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten: „Anpassung der SuedLink-Planung – TransnetBW informiert“, Stadt Bad Friedrichshall,
- Vorlage 2016/113: Höchstspannungsleitung Südlink – Festlegung von Trassenkorridoren (GR 25.10.2016), Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Niederschrift Gemeinderat 25.10.2016 (TOP 1 Südlink), Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Niederschrift Bau- und Umweltausschuss 14.03.2017, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Niederschrift Bau- und Umweltausschuss 16.05.2017, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Anlage 10 zu Vorlage 2016/113: Korridor-Steckbrief Kochendorf-Nord (durch die Kocheraue), Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Niederschrift Gemeinderat 05.06.2018, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Niederschrift Gemeinderat 19.11.2019 (Bürgerfragestunde), Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Niederschrift Gemeinderat 03.12.2019, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Anlage 1a zu Vorlage 2024/128: Begründung 4. Fortschreibung Flächennutzungsplan vVG Bad Friedrichshall/Oedheim/Offenau, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Anlage zu Vorlage 2026/019: Jahresabschluss 2023 der Stadt Bad Friedrichshall, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Anlage zu Vorlage 2026/077: Beteiligungsbericht 2025 der Stadt Bad Friedrichshall, Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Vorlage 2025/025: Einlaufoptimierung Merzenbachstollen (BUA 18.03.2025), Stadt Bad Friedrichshall, (abgerufen )
- Antrag auf Änderung der Bundesfachplanung (§ 11 NABEG) Bad Friedrichshall/Kochendorf/Untereisesheim, TransnetBW GmbH, (abgerufen )
- 1. Änderung der Bundesfachplanung Abschnitt E (§ 11 NABEG), Bad Friedrichshall/Kochendorf/Untereisesheim, Bundesnetzagentur (BNetzA), (abgerufen )
- Antrag auf Änderung der Bundesfachplanung (§ 11 NABEG) Leingarten/Großgartach („Westumfahrung“), TransnetBW GmbH, (abgerufen )
- 2. Änderung der Bundesfachplanung Abschnitt E (§ 11 NABEG), Leingarten, Bundesnetzagentur (BNetzA), (abgerufen )
- Südwestdeutsche Salzwerke AG: Information über Vermessungsarbeiten (Mai 2026), Südwestdeutsche Salzwerke AG (SWS),
- Südwestdeutsche Salzwerke AG: Information über seismische Untersuchungen (13.06.–01.07.2026), Südwestdeutsche Salzwerke AG (SWS)
- RIS Bad Friedrichshall: Homepagebericht Gemeinderat 29.09.2026 (ni_2026-GR-275), Stadt Bad Friedrichshall,
- Stadt Bad Friedrichshall, Aktuelle Nachrichten (Text TransnetBW): „Ankündigung von Baugrunduntersuchungen, Kampfmitteluntersuchungen und weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen in der Stadt Bad Friedrichshall“, Stadt Bad Friedrichshall (abgerufen )
- Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) § 44 Vorarbeiten, gesetze-im-internet.de (Bundesamt für Justiz)
- Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG) § 18, gesetze-im-internet.de (Bundesamt für Justiz)
- OpenStreetMap-Objekte Kochendorf (Overpass-Abfrage 01.10.2026), OpenStreetMap-Mitwirkende (abgerufen )
- netzausbau.de: Vorhaben 3, Abschnitt E3 (Planfeststellung), Verfahrensschritte und Dokumente, Bundesnetzagentur (BNetzA) (abgerufen )
- netzausbau.de: Vorhaben 3, Bundesfachplanung Abschnitt E, Bundesnetzagentur (BNetzA) (abgerufen )
Orte
- Bad Friedrichshall
- Kochendorf
- SuedLink-Schacht Kochendorf (Baustelle)
- Salzbergwerk/Grube Kochendorf (Untertage-Verfüllung)
- SWS-Gelände Kochendorf mit Schacht König Wilhelm II.
- Kocheraue (mit „Untere Au“ und LSG Kocheraue-Salinekanal)
- Merzenbach
- Bachstraße (Kochendorf)
- Seehäusle (Gemarkung/Gewann)
- Großgartach
- Leingarten
- Duttenberg
- Neckarsulm
Akteure
- TransnetBW GmbH
- Bundesnetzagentur (BNetzA)
- Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) / Landesbergdirektion
- Südwestdeutsche Salzwerke AG (SWS)
- Stadt Bad Friedrichshall
- Gemeinderat Bad Friedrichshall (mit Bau- und Umweltausschuss)
- Landtag von Baden-Württemberg
- Landesregierung Baden-Württemberg (Umweltministerium, früher Wirtschaftsministerium)
- Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)
- ARGE Schächte SuedLink (Redpath Deilmann / Thyssen Schachtbau)
- taz (die tageszeitung)
- Stadt Neckarsulm